Knochendichtemessung

Als Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie, werden medizinisch-technische Verfahren bezeichnet, die zur Bestimmung der Dichte bzw. des Kalksalzgehaltes des Knochens dienen. Standard ist die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA). Andere Verfahren sind die Quantitative Computertomographie oder die quantitative Ultraschalluntersuchung.

Das Verfahren dient zur Diagnose und Kontrolle einer Osteoporose und anderer Knochenstoffwechselstörungen mit erhöhtem Risiko eines Knochenbruchs. Hiervon betroffen sind vor allem Frauen nach den Wechseljahren, Raucher, Alkoholiker, Menschen mit Mangelernährung bzw. vermindertem Vitamin-D-Spiegel, aber auch Krebspatienten mit entsprechender Therapie. Auch bestimmte Erkrankungen wie die Schilddrüsenüberfunktion und Medikamente wie Kortikoide begünstigen den Substanzverlust der Knochen.

In unserer Praxis führen wir die standardisierte Ultraschalluntersuchung als anerkannte Screeningmethode durch. Messorte sind das Schienbein und der Speichenknochen am Handgelenk. Knochendichtemessungen werden von den meisten Krankenkassen nicht erstattet, der Patient muss die Kosten selbst tragen. Das Ultraschallverfahren ist aber dabei mit 30 € als vergleichsweise kostengünstig einzustufen.

Im Laufe des Jahres 2022 wird ein DXA-Gerät bei uns Einzug halten, der weltweite Chipmangel hat die Lieferung bislang verzögert. Mit dieser Technik sind leitliniengerechte Entscheidungen zur Therapieplanung bei Osteoporose möglich.

Kommentare sind geschlossen.